Vom Wiederaufbau zur Klimaresilienz – neues Fachbuch zur Flutkatastrophe 2021
Die Flutkatastrophe vom Juli 2021 hat weite Teile Nordrhein-Westfalens und Rheinland-Pfalz' verwüstet und zählt zu den folgenschwersten Naturkatastrophen der deutschen Nachkriegsgeschichte. Was können wir daraus lernen – und wie gestalten wir Städte und Infrastrukturen widerstandsfähiger gegen künftige Hochwasser?
Diesen Fragen widmet sich das neue Fachbuch „Die Flutkatastrophe 2021 – Vom Wiederaufbau zur Klimaresilienz", an dem Prof. Robert Jüpner sowie Max Beining, M. Sc. als Autoren mitgewirkt haben. Das Werk ist im Springer-Verlag erschienen und frei zugänglich.
Entstanden aus der Praxis
Das Buch bündelt Ergebnisse des Verbundprojekts KAHR (KlimaAnpassung, Hochwasser und Resilienz), das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde. Insgesamt 13 Partner aus Wissenschaft und Praxis haben daran mitgewirkt. Im Mittelpunkt stehen die physischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen des Hochwassers sowie die enormen Herausforderungen des anschließenden Wiederaufbaus.
Integriertes Denken als Schlüssel
Ein zentrales Anliegen des Buches ist es, technische, natürliche und soziale Aspekte des Hochwasserrisikomanagements zusammenzudenken – von natürlicher Retention im Einzugsgebiet über Infrastrukturanpassungen bis hin zur Raumplanung. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei auch sozialen Ungleichheiten: Gerade in benachteiligten Quartieren verschärfen sich die Folgen von Extremereignissen erheblich.
Für Wissenschaft, Politik und Praxis
Das Buch richtet sich an Entscheidungsträgerinnen und -träger, Planende sowie Fachleute im Hochwassermanagement – und liefert konkrete Empfehlungen für alle Phasen: von der Vorsorge über die Bewältigung bis zur Nachsorge. Es leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Klimaresilienz im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsziele SDG 11, 13 und 15.
Das Buch ist als Open Access erschienen und kann kostenlos heruntergeladen werden: 👉 Zum Buch auf Springer
