KAHR-Synthese-Konferenz
Am 26. November 2024 fand im Rheinforum Wesseling die KAHR-Synthese-Konferenz statt. Der Schwerpunkt der Abschlussveranstaltung des KAHR-Projektes lag auf dem Austausch zwischen den Teilnehmenden, der Vernetzung sowie der Präsentation der im Rahmen des KAHR-Projekts entwickelten Ergebnisse und Produkte.
Nach der Begrüßung durch die KAHR-Sprecher wurden ausgewählte Ergebnisse des Projekts vorgestellt. Das FWW stellte dabei zusammen mit Daniel Gronewald vom THW Ortsverband Sinzig das innerhalb von Kahr gegründete Netzwerk H-Kat-Net vor. Im Anschluss an die Kurzvorträge hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, an Themenständen detaillierte Informationen zu den einzelnen Produkten einzuholen und weiterführende Fragen zu stellen.
Ein zentraler Programmpunkt war die Durchführung von Workshops, die im Vorfeld individuell ausgewählt werden konnten. Das Fachgebiet für Wasserbau und Wasserwirtschaft leitete den Workshop mit dem Titel „Verbindungen zwischen Bevölkerungsschutz, Wasserwirtschaft und räumlicher Planung“. Dieser begann mit einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Robert Jüpner, Dipl.-Hydrol. Susanne Konzerke, M.Sc. Selina Schaum und M.Eng. Max Beining, bei dem der thematische Schwerpunkt auf der Verbindung von Bevölkerungsschutz und Wasserwirtschaft lag. Bereits während des Vortrags ergaben sich erste Fragen und Diskussionen, die im Anschluss in einer vertieften Diskussionsrunde weitergeführt wurden.
Im Fokus des Workshops stand die Frage, wie die Zusammenarbeit, Handlungskoordination und Kommunikation zwischen den verschiedenen Organisationen des Bevölkerungsschutzes, insbesondere bei außergewöhnlichen Hochwasserereignissen, verbessert werden können. Ein zentraler Aspekt war der Wunsch nach einer stärkeren Vernetzung der Akteure im operativen Hochwasserschutz. Zusätzlich wurde der Bedarf an einem aktuellen und umfassenden Weiterbildungsprogramm für die beteiligten Einsatzkräfte, insbesondere der Feuerwehr, hervorgehoben.
Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Podiumsdiskussion zum Thema „Offene Forschungsfragen im Themenkomplex klima- und hochwasserresiliente Entwicklungen im Kontext von Extremereignissen“.
